Aufatmen bei Krones

Der Anlagenbauer (Abfüllanlagen) Krones (WKN: 633500 / ISIN: DE0006335003) schreibt im dritten Quartal wieder schwarze Zahlen. Der Umsatz legt im Vergleich vom zweiten auf das dritte Quartal um rund zehn Prozent zu. Gleichzeitig verbessert sich der Betriebsgewinn (Ebit) von minus 4,3 auf plus 10,9 Millionen Euro. Das bedeutet eine Ebit-Marge von 1,4 Prozent. Für das Gesamtjahr peilt Krones weiter rund drei Prozent an.

Auch das würde keine großen Bewertungssprünge der Aktie zulassen, aber darum geht es ohnehin nicht vordergründig derzeit bei Krones. Wichtiger ist angesichts einer schwächelnden globalen Konjunktur und des ewigen Brexits die Geschäfte zu stabilisieren – und vor allem darum Kosten zu sparen und dadurch die Effizienz zu steigern. Drei Prozent Marge sind keine Dauerlösung.

Einige „Maßnahmen“, wie es aus dem Unternehmen heißt, wurden bereits eingeleitet und zeigen auch Wirkung (positiver Betriebsgewinn im dritten Quartal). Doch Krones muss richtigerweise sein „Portfolio weiter auf den Prüfstand“ stellen. Wir trauen hier dem Management Erfolge zu. Die Börse wird das sehr genau beobachten…

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SchummEin Beitrag von Thomas Schumm von Plusvisionen.de

Thomas Schumm ist Gründer und Herausgeber von Plusvisionen.de. Autor. Journalist. Früher auch: Reporter, Redakteur oder Chefredakteur. Seit 25 Jahren an der Börse. Bestimmt fast alles an der Börse gehandelt, was es so zu handeln gibt, jetzt aber ruhiger in dieser Hinsicht. Seit 20 Jahren publizistisch im Finanzbereich tätig. Begeistert von Wirtschaft und Börse.

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Bildquellen: Thomas Schumm / Pressefoto Krones