DAX: Positive November-Bilanz, E.ON hebt die Jahresprognose an

Der DAX setzte den jüngsten Seitwärtslauf zwar am heutigen Freitag fort. Doch die November-Bilanz kann sich sehen lassen. Denn für den Index ging es im laufenden Börsenmonat um annähernd 3 Prozent nach oben, wobei zwischenzeitlich ein neues 21-Monats-Hoch bei 13.374 Punkte erreicht wurde.

Das war heute los. Ein Grund, warum sich Anleger mit Neuinvestitionen derzeit noch zurückhalten, sind die erneuten Spannungen zwischen den USA und China. US-Präsident Donald Trump hatte jüngst ein Gesetz zur Stärkung der Protestbewegung in Hongkong unterzeichnet. Die chinesische Regierung reagierte erbost und kündigte Gegenmaßnahmen an. Es sieht derzeit aber nicht so aus, als ob das Hongkong-Thema die Verhandlungen im Handelsstreit ernsthaft gefährden würde.

Derweil blicken die Anleger gespannt auf die „Black Friday“-Bilanz. Der Tag nach dem gestrigen US-Feiertag Thanksgiving ist der umsatzstärkste Tag im US-Einzelhandel und gilt als Gradmesser für das wichtige Weihnachtsgeschäft. Da infolge des gestrigen Feiertags am heutigen Freitag nur ein verkürzter Börsenhandel stattfindet, blieben Impulse für den deutschen Aktienmarkt aus.

Das waren die Tops & Flops. Zu den größten Gewinnern im DAX gehörte am Freitag E.ON (WKN: ENAG99 / ISIN: DE000ENAG999) mit einem Plus von 3,17 Prozent. Die Integration von Innogy in den Essener Konzern läuft nach Plan. Der Energieversorger konnte deshalb die Jahresprognose anheben.

Besonders schwach präsentierte sich heute Continental (WKN: 543900 / ISIN: DE0005439004). Für die Aktie des Automobilzulieferers ging es um 1,84 Prozent nach unten. Der DAX-Titel hat damit an die Mitte November gestartete Abwärtsbewegung angeknüpft.

Ebenfalls im Fokus stand heute wieder einmal die Lufthansa (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125) , die am Vormittag in der Spitze um knapp 2 Prozent zulegte, aber zum Handelsschluss auf ein Plus von 0,32 Prozent zurückfiel. Bei der Kranich-Airline und ihren Tochtergesellschaften drohen offenbar weiterhin Streiks, da diese der Gewerkschaft UFO zufolge die Verhandlungen ohne Ergebnis vorzeitig abgebrochen hatte.

Das steht in der kommenden Woche an. Am Montag werden die Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe für die Länder Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien sowie die Euro-Zone veröffentlicht (November). In den USA schauen Anleger zum Wochenauftakt auf den ISM-Index (verarbeitendes Gewerbe, November). Die entsprechenden Einkaufsmanagerindizes des Dienstleistungsbereichs und der US-Arbeitsmarktreport (ADP Report) folgen am Mittwoch. Die aktuellen Daten zu den Auftragseingängen der Industrie für Deutschland und die Vereinigten Staaten (Oktober) stehen am Donnerstag im Fokus, genau wie das Treffen der OPEC-Ölförderländer in Wien. Am Freitag werden die Zahlen zur Produktion im deutschen produzierenden Gewerbe im Oktober erwartet, bei der mit einem Rückgang gerechnet wird. Außerdem wird an diesem Tag der US-Arbeitsmarktbericht für November veröffentlicht.

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