Manz und die Frage nach dem Turnaround

Die Aktionäre von Manz sind Kummer gewohnt: Die Aktie fällt nun schon seit Mai 2015. Dabei sollte Anleger meinen, dass die Gewinne des Hightech-Maschinenbauers Manz durch die Decke gehen, angesichts der Geschäftsfelder Solar, Energiespeicher und Elektronik. Doch nichts dergleichen.

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres lief ein Betriebsverlust (Ebit) von 7,7 Millionen Euro auf (Ergebnis je Aktie von minus 1,44 Euro). Der Umsatz ging um 6,5 Prozent zurück. Für das Geschäftsjahr erwartet Man nun einen Betriebsverlust (Ebit) im oberen einstelligen Millionenbereich. Bis zu dieser Gewinnwarnung (11. November) war Manz von einer niedrigen, einstelligen, positiven Ebit-Marge ausgegangen.

Begründet wird der Umsatzrückgang durch Projektverzögerungen auf Kundenseite im Solarbereich und fehlender Großinvestitionen der Elektromobilitätsbranche in den Aufbau einer europäischen Batterieproduktion, wie CFO Manfred Hochleitner auf der Münchner Kapitalmarkt Konferenz (MKK) am 10. Dezember 2019 erklärt…

Auf www.plusvisionen.de geht es weiter…

SchummEin Beitrag von Thomas Schumm von Plusvisionen.de

Thomas Schumm ist Gründer und Herausgeber von Plusvisionen.de. Autor. Journalist. Früher auch: Reporter, Redakteur oder Chefredakteur. Seit 25 Jahren an der Börse. Bestimmt fast alles an der Börse gehandelt, was es so zu handeln gibt, jetzt aber ruhiger in dieser Hinsicht. Seit 20 Jahren publizistisch im Finanzbereich tätig. Begeistert von Wirtschaft und Börse.

Der obige Text/Beitrag spiegelt die Meinung des oder der jeweiligen Autoren wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Thomas Schumm / Pressefoto Manz AG