Delignit: Schlechtes Timing

Was die Börse gar nicht leiden mag: Wenn die Unternehmensleitung erst eine Ergebnisprognose bestätigt oder sogar erhöht – und dann plötzlich der Ausblick gesenkt wird. Tritt dieses Szenario bei einem recht kleine Wert mit einem geringen Streubesitz ein, kann es bitter werden, so wie bei Delignit (WKN: A0MZ4B ISIN: DE000A0MZ4B0) in den Jahren 2018 und vor allem 2019.

Der Hersteller von Hightech-Sperrholzbodenplatten (aus Laubbaumholz) für Schienenfahrzeuge, Kleinlaster, Wohnmobile, Flugzeuge oder Werkshallen (keine statische Aufladung) war Ende 2018 zuversichtlich, was den weiteren Geschäftsverlauf angeht. Der Kurs von Delignit mit einer Marktkapitalisierung von rund 60 Millionen Euro und einem Streubesitz von knapp 24 Prozent (Hauptaktionär ist die Beteiligungsgesellschaft MBB mit gut 76 Prozent) war da schon gehörig am Fallen.

Gerade als sich die Notierung zu stabilisieren schien kam im August 2019 die Gewinnwarnung: Durch die Schwierigkeiten in der Automobilindustrie fanden weniger Abrufe statt. Die Betriebsgewinn-Marge-Prognose (Ebitda) musste von geplanten 9,3 Prozent auf 6,0 bis 7,0 Prozent gesenkt werden…

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SchummEin Beitrag von Thomas Schumm von Plusvisionen.de

Thomas Schumm ist Gründer und Herausgeber von Plusvisionen.de. Autor. Journalist. Früher auch: Reporter, Redakteur oder Chefredakteur. Seit 25 Jahren an der Börse. Bestimmt fast alles an der Börse gehandelt, was es so zu handeln gibt, jetzt aber ruhiger in dieser Hinsicht. Seit 20 Jahren publizistisch im Finanzbereich tätig. Begeistert von Wirtschaft und Börse.

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Bildquellen: Thomas Schumm / markteinblicke.de